Die SUPADANCE Fabrik
Impressionen aus der Fabrik
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(Für eine Bilderschau bitte auf eines der Bilder klicken)
Was macht SUPADANCE-Schuhe aus?
Mrs Mariola Free - Managing Director SUPADANCE
SUPADANCE-Schuhe werden als einzige noch mitten in London produziert. Obwohl die meisten Schuhhersteller mit ihrer Produktion mittlerweile in den asiatischen Raum "ausgewandert" sind, bleibt sich SUPADACNE treu und produziert auch in Zukunft weiterhin in London.
Auf die Frage, warum das so ist antwortete Mariola Free (Managing Director SUPADANCE):
"Seit über 50 Jahren produzieren wir hier. Wir haben in unserer Fabrik Mitarbeiter, die teilweise bis zu 35 Jahre an der selben Maschine arbeiten! Das Auge ist geschult und da sitzt jeder Handgriff. Außerdem können wir [Mariola und Barry Free] jederzeit mal eben schnell in die Fabrik fahren und nach dem Rechten sehen. Wir sind fast täglich hier und kontrollieren die Qualität. Auch sind wir stets Ansprechpartner bei Fragen und Problemen unseres Teams - das können in Asien produzierende Hersteller nicht. Natürlich ist das sehr teuer für uns, doch das ist uns die Qualität wert. Unsere Nachbarn nebenan [Anm.: die Modefirma Burberry] produziert ebenfalls noch in London - nur lassen die sich das wirklich auch bezahlen".
Viel Handarbeitskunst erzeugt hohe Qualität
Peter bei seiner Arbeit
Bei meinem Besuch in der Fabrik habe ich mit vielen Mitarbeitern gesprochen. Peter zum Beispiel erzählte mir:
"Ich arbeite seit über 30 Jahren hier - davon seit 25 Jahren an dieser Maschine. Das ist mein zweites Zuhause. Meine Frau ist manchmal etwas eifersüchtig auf meine Schuhe, weil ich den Schuhen immer so viel Liebe schenke [lacht]. Nein im Ernst: das ist mein Lieblingsjob und ich könnte mir keine andere Arbeit vorstellen. Fast jeder SUPADANCE-Schuh da draußen auf der Welt - und das sind mittleweile hunderttausende - ging durch meine Hände und hat den Tänzern viel Freude bereitet. Was gibt es Schöneres für einen Menschen?"
Wenn man Peter´s Arbeitsplatz anschaut wird auch sofort deutlich, dass er das ernst meint. In der SUPADANCE-Fabrik ist nichts steriles und kaltes. Peter hat sich auf(!) "seiner" Maschine und um "seine" Maschine herum häuslich eingerichtet. Da stehen Blumentöpfe mit Kakteen, Bilder der Kinder, seiner Frau, seiner Eltern. Da sind kleine Püppchen und andere Glücksbringer. Da liegt die Times - fast noch druckfrisch, denn "ich komm ja kaum dazu", sagt Peter. Er hat seine eigene Kaffeemaschine am Arbeitsplatz, denn "ohne Kaffee geht bei mir nichts - ich mag keinen Tee!".
Peter, ein sehr netter und sympathischer Mann Mitte 50. Er machte einen zufriedenen und geschäftigen Eindruck. Und tatsächlich, wenn man seine Handgriffe beobachtet, dann wird klar warum jedes Paar perfekt gearbeitet ist - das kann kein Roboter - das kann nur Peter.
Ohne Technik geht es nicht
Eine von Mr Barry Frees´ Maschinen
Auf meine Frage an Mariola Free, warum sie für jedes Schuhmodell eine separate Maschine vorhalten, lacht sie und winkt ab:
"Oh ja, dieses Thema. Mein Mann Barry ist so ein Techniknarr und er liebt neue Maschinen. Immer wenn wir eine Idee für einen neuen Schuh haben, überlegt er gleich welche Maschine er hierfür kaufen könnte. Es wäre möglich die vorhandenen Maschinen für viele Modelle zu nutzen, doch Barry sagt, dass es für die Qualität der Schuhe besser ist für jedes Modell eine eigene Maschine zu haben. Da das ständige Wechseln der Formen entfällt, schont das die Maschinen und die Formen - also wird wieder eine neue Maschine gekauft. In erster Linie geht es ihm um die Qualität - doch ich glaube es geht ihm auch immer ein bisschen um die neue Maschine [lacht]."


















